ESO 8.0: Nachfolger des ESO 3.0 mit Funkverbindung, Akkus und Tablet-Steuerung –
neue Technik, aber auch neue Fehlerquellen.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Das ESO 8.0 ist die Weiterentwicklung des ESO 3.0.
- Statt Kabel setzt es auf Funkverbindungen zwischen den Komponenten.
- Häufige Fehler: Verbindungsabbrüche, leere Akkus, Probleme mit dem WLAN-
Router.
- Trotz Neuerungen bestehen weiterhin Schwächen bei LED-Ablenkungen.
Von Kabel- zu Funkverbindung
Während das ESO 3.0 noch auf eine Kabelverbindung aller Komponenten angewiesen
war, setzt das ESO 8.0 auf kabellose Funktechnik. Dieser Schritt sollte die Handhabung
erleichtern, brachte jedoch neue Probleme mit sich. Insbesondere
Verbindungsabbrüche während der Messung führten dazu, dass Geräte häufig mit
externen Antennen nachgerüstet werden mussten.
Probleme mit Funk und Akkus
Für die Funkverbindung ist ein WLAN-Netzwerk erforderlich, das über einen externen
Router bereitgestellt wird. Auch dies ist eine potenzielle Fehlerquelle. Zudem verfügt
jede Komponente über eine eigene Akkueinheit. Leere Akkus führen dazu, dass
Messungen unterbrochen werden oder fehlerhaft sind.
Neue Bedienung mit Tablet-PC
Als weitere Neuerung wird ein Tablet-PC eingesetzt, der die drahtlose Bedienung des
Systems erleichtern soll. Damit reagierte der Hersteller auf Kritik an der Bedienbarkeit
des Vorgängermodells. Trotz der Verbesserungen bleibt das System jedoch durch die
Vielzahl an Komponenten insgesamt anfällig.
Eichung und bekannte Schwachstellen
Besonders bei einem so modularen System ist auf die Eichung jeder einzelnen
Komponente zu achten. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Messergebnisse
gerichtsfest sind. Allerdings wurden trotz Modernisierung die Probleme mit LED-
Lichtern nicht gelöst. Diese können weiterhin die Messgenauigkeit beeinträchtigen, wie
schon beim ESO 3.0 festgestellt wurde.
Fazit
Das ESO 8.0 stellt zwar eine technische Weiterentwicklung dar, bringt aber neue
Fehlerquellen mit sich: Funkabbrüche, Routerprobleme und Akkuausfälle. Auch die
bekannten LED-Ablenkungen bleiben ungelöst. Betroffene sollten Messergebnisse mit
diesem Gerät daher besonders sorgfältig von Sachverständigen und Fachanwälten
prüfen lassen.